E6 14.08 Eck- Bayerisch Eisenstein              

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E6 14.08

Wanderung 26. Mai 2009

Berggasthof Eck - Schareben - Großer Arbersee

zur Ansicht vom Berggasthof bitte Bild anklicken


Ort Entfernung Zeit

Berggasthof-Hotel "Eck"
- Überquerung St. 2326
Mühlriegel 2,19 km 0:44 Std
- Eckersteig
Schareben Gasthof mit Pause 6,03 km 1:17 Std
- Aufstieg zum Bergkamm
Heugstatt 1,88 km 0:39 Std
- Enzian
- Schachten
Kleiner Arber 3,70 km 1:36 Std
- Schutzhütte Kleiner Arber (Chamer Hütte)
- Schachten
- Forststraße
- Richard Wagner Kopf
- Gipfelrundweg über Kleiner Seeriegel
Großer Arber 2,90 km 1:27 Std
- Arberschutzhaus
- steiler Abstieg über Arberweg
Großer Arbersee Terrasse 3,90 km 0:45 Std

Gesamtkilometer :  20,60 km
E6-Kilometer : 1275,20 km
Gesamtgehzeit : 6:28 Std
Wanderzeit incl. Pausen : 9:07 - 16:47 7:40 Std
Tageshöhenmeter :  1015 Hm

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Karte Eck-Arbersee anzeigen


Kommentar :  Markierung grüner Keil.

Heute war ich so richtig heiß auf den weiteren Weg zum höchsten Punkt des Bayerischen Waldes, zumal das Wetter unglaublich schön war. Aufgrund des Hinweises meines Österreichischen Mitwanderers der Etappe 14.06 hatte ich die Befürchtung, dass zu diesem Zeitpunkt kein Getränk im Bereich Kleiner und Großer Arber zu bekommen war. Deshalb habe ich mich entschlossen, entgegen meiner ursprünglichen Planung, nicht den gesamten Kammweg zu wandern, sondern über den alternative Weg Richtung Schareben. Dort konnte ich vor den höchsten Gipfeln noch einmal meinen Flüssigkeitshaushalt ausgleichen, mit meiner 1 Ltr. Flasche als Reserve.

Ruckzuck hatte ich den ersten Gipfel, den Mühlriegel erreicht. Kurz darauf ging es wieder bergab, um dann über einen recht langen-langweiligen Weg das Gasthaus Schareben zu erreichen. Nach einer angemessenen Rast konnte ich dann steil hinauf zur Heugstatt wandern, wo ich endlich wieder den Kammweg  in Richtung Arber erreicht habe.  Den weiteren Weg über den Enzian zum Kleinen Arber habe ich trotz der stark zerstörten Baumvegetation genossen, da ich über lange Strecken eine offene Berglandschaft erlebt habe, statt mich stundenlang in schönen intakten dunklen Fichtenwäldern zu bewegen. Ich bin sicher, dass sich die Natur stückweise regeneriert und eine intaktere Landschaft erschafft.

Über den Kleinen Arber habe ich bald die Chamer Hütte erreicht. Zu diesem Zeitpunkt war die Schutzhütte geschlossen, allerdings gab es einen gut funktionierenden Brunnen vor dem Haus, den ich zum Füllen meiner Trinkflasche natürlich genutzt habe.

Der weitere Weg zum großen Arber führte zunächst über einen gut markierten Wald- und Schachtenweg, der endlich auf die Forststraße mündete. Kurze Zeit später kam ich dann auf den steil ansteigenden Weg zum Richard-Wagner-Kopf. Hier  habe ich mich entschlossen, eine Gipfelrundtour zu unternehmen, zumal das Wetter trotz einiger Wolken stabil erschien. Dabei besuchte ich den Kleinen Seeriegel mit Ausblick auf den Kleinen Arbersee, habe aber den Großen Arbergipfel mangels Attraktivität zunächst ausgelassen.

Nun wollte ich endlich noch etwas trinken zumal ich bis Bayerisch Eisenstein noch einen recht weiten Weg geplant hatte. Oben an der östlichen Gipfelflanke konnte ich dann sehen, dass das Personal der Eisensteiner Hütte ganz fix Stühle und Tische der Terrasse abräumten. Also bin ich so schnell wie möglich hinuntergelaufen, um dann festzustellen, dass inzwischen alle Türen verschlossen waren. Na ja, nebenan gab es noch das Arberschutzhaus - aber das war wegen Renovierung geschlossen.

Also musste ich nach unten. Aber erst jetzt merkte ich, dass sich das Wetter mit jeder Minute veränderte. Ein Gewitter war im Südosten im Anmarsch. Nun habe ich ganz massiv meine Beine aktiviert und dazu meinen Wahrnehmungsapparat, um die mit unzähligen Baumwurzeln überdeckte steile Abwärtspiste zu meistern.

Wegen der wettermäßig ungesicherten Situation habe ich zunächst auf der Terrasse des See-Restaurants ein Bierchen getrunken und das Wetter beobachtet. Da das Gewitter inzwischen näher kam, habe ich mich schnell an der Haltestelle über Abfahrtszeiten informiert und mich spontan von der Weiterwanderung nach Bayerisch Eisenstein verabschiedet.

Im Bus habe ich nur den beginnenden Regen erlebt, aber bei meiner Ankunft im Quartier habe ich festgestellt, dass meine liebe Wirtin Frau Mosinger sich tüchtig Sorgen gemacht hatte, da inzwischen riesige Hagelkörner heruntergefallen waren, die ich noch im Garten besichtigen konnte - taubeneigroß.

Ich war natürlich traurig über den Verlust der Restetappe aber glücklich, dass ich nicht durch Taubenei-Eisklumpen oder Bäume erschlagen worden bin.

Abends gab es natürlich wieder eine Erforschung des Ortskerns trotz des dauerhaften Gewitters ringsherum und nach einem guten Abendessen eine gemischte Gewitternacht.

Das Quartier ist wegen der ausgesprochen herzlichen Betreuung durch die Familie Mosinger und der einwandfreien Zimmer ein wirkliches Highlight, bei sehr erschwinglichen Preisen.


Am Mühlriegel

zur Ansicht der schönen Landschaft bitte Bild anklicken

Hochmoor am Heugstatt auf dem Weg zum Enzian

zur Ansicht des Hochmoores bitte Bild anklicken

Blick vom Enzian auf den Kleinen und den Großen Arber

zur Ansicht der Gipfel bitte Bild anklicken

Der Große Arber rückt näher (Chamer Hütte)

zur Ansicht des Großen Arber bitte Bild anklicken

Großer Arber Gipfelregion mit Technik und Gipfelkreuz

zur Ansicht des Gipfels bitte Bild anklicken

Es braut sich etwas über Bayerisch-Eisenstein zusammen

zur Ansicht von Bayerisch Eisenstein bitte Bild anklicken

Die Ruhe vor dem Gewitter am Großen Arbersee

zur Ansicht vom See bitte Bild anklicken


Quartier :
Pension Wiesenau
Katerina & Jan Mosinger
Anton Pech Weg 23
94252 Bayerisch Eisenstein
Tel: 09925-309

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