E6 14.06 Steinlohe - Furth im Wald              

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E6 14.06

Wanderung 24. Mai 2009

Steinlohe - Furth im Wald

zur Ansicht vom Gasthof "Zum Deutschen Eck" in Steinlohe bitte Bild anklicken


Ort Entfernung Zeit

Steinlohe Gasthof "Zum Deutschen Eck"
- Zollhaus
- Kleeberg
- Fürstenhof
Katharinenhof Biberbach Brücke 2,79 km 0:35 Std
- Gagelwirt Wirtshaus
- Holzwies
Straßenbrücke über Föhrenbach 4,29 km 1:18 Std
- Campingplatz am Perlsee
Perlsee - Holzsteg über den Schwarzenbach 2,84 km 0:39 Std
- Naturschutzgebiet östlich Perlsee
- Durchquerung Stadtpark
- Stephanskirche
Waldmünchen Markt - kleine Pause 3,08 km 0:56 Std
- Krankenhausstraße
- Prosdorf
Herzogau Kapelle 2,80 km 0:49 Std
- Oberherzogau
Klammerfels 2,20 km 0:40 Std
- Althütte
Berggasthof Gibacht - Pause 3,40 km 1:00 Std
- Pfennigfelsen
- Dreiwappenfelsen
- Kreuzeck
Reiseck - Glaskreuz 4,00 km 1:08 Std
- Roberthütte Bergwacht
Schloss Voithenberg Ortseingang 2,00 km 0:54 Std
- Golfplatz
- Himmelstreppe
- Furth Bahnhof
Furth im Wald Rathaus 4,30 km 1:00 Std

Gesamtkilometer : 31,70 km
E6-Kilometer : 1225,80 km
Gesamtgehzeit : 8:59 Std
Wanderzeit incl. Pausen : 9:02 - 19:37 10:35 Std
Tageshöhenmeter : 845 Hm

GPX-Datei

KML-Datei

OVL-Datei


Karte Steinlohe-Furth anzeigen


Kommentar :  bis Waldmünchen Markierung gelb-rot-gelb (Nurtschweg) - danach grüner Keil und häufig Gelbes S für Goldsteig.

Vom Gasthof "Deutsches Eck" aus habe ich bei Traumwetter zunächst den direkten Weg zum Zollhaus genommen und dort festgestellt, dass der am Vortag gesuchte Weg vorbei an den zentraleren Gasthöfen in Steinlohe direkt zu diesem Gasthof am südlichen Ende von Steinlohe verlegt worden ist.

Als ich schließlich über Katharinenhof den schönen Gasthof Gagelwirt erreicht hatte, verlief mein Weg mal wieder parallel zum Kartenweg. Kurz nach dem Kontakt mit der CH37-Straße kam mir auf einem Weg durch ein Feld einem Fernwanderer aus Österreich entgegen. Dieser war am frühen Morgen am Zollhaus aufgebrochen, um den E6 in nördlicher Richtung zu wandern. Er war dabei im Kreis gegangen, da er versucht hatte, den auf den Karten verzeichneten Wegen zu folgen, die in der Natur nicht mehr markiert waren, von denen aber noch Relikte der alten Markierungen zu sehen waren. Ich habe versucht, ihm so gut wie möglich anhand meiner manuellen Karteneinzeichnungen den veränderten Weg zu erklären. Von dem netten Mann habe ich dabei auch seine Informationen über das Arbergebiet zu erhalten. Hier gilt wieder mein Hinweis: einen gute Karte dabei haben, um unabhängig von Markierungen ein größeres Etappenziel zu erreichen.

Kurz danach ging es zunächst nahezu entsprechend meiner Karten voran, bis ich nahe dem Perlsee wieder tüchtig suchen und aufzeichnen musste. Der Kartenweg führte westlich über den Staudamm nach Waldmünchen, während der neue Qualitätsweg  östlich, vorbei an einem Campingplatz, über eine Brücke führt. Wieder möchte ich eigentlich nicht meckern, denn der Weg war sehr naturverbunden und bei dem schönen Wetter auch zu genießen, wenn nicht die Unsicherheit über den weiteren Verlauf gewesen wäre.

Und dann auf einmal oh Wunder: die Markierungen durch den Stadtpark zum Marktplatz Waldmünchen waren gut zu erkennen. Dort habe ich mir eine schöne lange Pause gegönnt. Bei meinem Aufbruch gab es ein Treffen mit einem netten Paar, Holger und Jaqueline aus Braunschweig, die den Goldsteig wandern wollte, allerdings heute nur eine kurze erste Anlaufetappe bis Herzogau vorhatten. (Vielen Dank für Eure nette Mail danach)

Ja und auf einmal konnte ich mir beruhigt das nette grüne Dreieck als Markierung anschauen und mich gaaaanz sicher fühlen, denn es konnte ja kein Markierungsproblem mehr passieren. Na und dann war ich wieder irritiert, dass auf einmal viele gelb-goldene geschwungene Markierungen für den Goldsteig auftauchten, die stellenweise doch wieder vom alten Bayerischen-Wald E6 abwichen. Ich habe mich entschlossen im Rahmen meines Projektes den grünen Pfeilen zu folgen, da sie Kartensicherheit versprachen. Darin bin ich bis zum Dreiländereck nicht enttäuscht worden, auch wenn ich hin und wieder gedacht habe "andauernd Goldsteig-Markierung, wann kommt denn endlich der grüne Pfeil"

Der weitere Weg war dann ein richtiger Genuss. Über den Klammerfels und Althütte habe ich die wundervolle Hütte Gibacht erreicht, wo mir der Wirt und Glaskünstler Ralph Wenzel eine wunderschöne Ansichtskarte seines "Leuchtturm der Menschlichkeit" geschenkt hat. Leider lag dieses Meisterwerk nicht direkt auf meinem Weg, so dass ich von einem Besuch abgesehen habe.

Durch eine herrliche Waldlandschaft ging es dann vorbei am Pfennigfelsen (leider kein Foto von den schönen Anlage) über den Dreiwappenfelsen und den Kreuzfelsen zum Reiseck mit seinem gläsernen Gipfelkreuz.  Bald danach war die Bergwachthütte und das Schloss Voithenburg erreicht.  Der anschließende Weg über diverse Stadtstraßen zum Ortszentrum war relativ ineffektiv und müsste sicher anders gestaltet werden. Glücklich war ich aber, dass ich bei weiterhin schönem Wetter meine Etappe an einem schönen Ort abschließen konnte.

Aus jetziger Sicht bin ich versucht, die Situation mit den verschiedenen Markierungen in dieser Region anders zu beurteilen. Der Goldsteig ist vielleicht eine landschaftlich schönere Variante des E6-Wegs von Waldmünchen in Richtung Süden, wie ich z.B. am nördlichen Rand von Furth im Wald gesehen habe. Ich habe auch kein Problem, wenn mich der Sponsor zum Genuss von irgendwelchen Produkten animiert und mir dabei im Internet exakte Geodateien zur Verfügung stellt, einschließlich evtl. Übernachtungsquartiere. Letztendlich profitiere ich als Fernwanderer dadurch, zumal ich mir die Karten mit den Geodaten auch noch aktueller ausdrucken kann, als alle Kartenlieferanten.

Ich denke es ist dem Bayerischer-Wald-Verein wunderbar gelungen eine Synthese aus altem und neuem Wegverlauf zu installieren, ohne die Irritationen weiter nördlich. In einigen Jahren wird es sicher aktuelle Papierkarten geben - falls sie denn dann überhaupt noch in dieser Form gebraucht werden. 

Meine letzten Geo-Dateien orientieren sich natürlich auch an den Overlay-Karten oder an Google-Maps, wo ich leider feststellen konnte, dass bei aktuellen Aktualisierungen der Luftfotos die anhand der kürzlich angepassten Geodaten doch mal wieder etwas danebenliegen - aber doch deutlich genauer als bei TOP50. Vielleicht hatte hier bei Google früher jemand die Fotokacheln seinerzeit ungenauer zusammengeklebt. Ich hoffe in Zukunft wird es präziser. Ich beabsichtige nicht, in Zukunft bei Erscheinen einer neuen Generation von Luftfotos alle Geodaten zu überarbeiten.

Insgesamt war diese E6-Etappe mal wieder eine Supertour bei dauerhaftem Schönwetter. Natürlich gab es wieder nach dem Abendessen einen umfangreichen Stadtrundgang - aber kann man auch nach dem Abendessen noch einen so schönen Ort ausreichend besichtigen ???


Der Perlsee - Blick Richtung Nordosten von der Brücke aus

zur Ansicht von  bitte Bild anklicken

Blick auf Waldmünchen

zur Ansicht von Waldmünchen bitte Bild anklicken

Berggasthof Gibacht

zur Ansicht vom Gasthof bitte Bild anklicken

Blick vom Reiseck auf Furth und den "Hohen Bogen"

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Voithenburg Schloss

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Das Rathaus von Furth im Wald

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Quartier :
Hotel Hofer Bräu
Frau Hofer
Waldschmidtstraße 20
93437 Furth im Wald
Tel: 09973-84110

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