E9 14.03 Diekmannshausen-Sanderbusch              

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E9 14.03

Wanderung 25. Februar 2006

Diekmannshausen - Sanderbusch

zur Ansicht des Arngast-Leuchtturms über dem Watt bitte Bild anklicken


Ort Entfernung Zeit

Diekmannshausen Landhaus
- Wapelergroden
- Wapelersiel (Jadesiel)
Vareler Siel - (Wilhelm-Kammann-Schleuse) 5,11 km 1:06 Std
- Dangast Badeanstalt
- Dangast Ortskern 
- Pension "Altes Posthaus"
Dangaster Siel 7,90 km 1:36 Std
- Petershörn
- Petersgroden
- Sandergroden
Cäciliengroden südlicher Ortsrand 6,60 km 1:14 Std
- Gasthaus Grodendiele
- Flugplatz Mariensiel
- Mariensieler Fort
Mariensiel Kanalbrücke 4,30 km 0:53 Std
- Unterquerung L815
- Kanalbrücke L94
Sanderbusch Bahnhof 3,10 km 0:34 Std

Gesamtkilometer : 27,00;km
E9-Kilometer : 134,6 km
Gesamtgehzeit : 5:23 Std
Wanderzeit incl. Pausen : 10:50 - 16:50 6:00 Std
Tageshöhenmeter : 11 Hm

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Karte Diekmannshausen-Sanderbusch anzeigen


Kommentar :  Bei richtig kaltem Winterwetter mit ständig wehendem Ostwind habe ich endlich wieder den Dreh bekommen und strahlte wie ein Schneekönig, als ich den Bus in Dieckmannshausen verlassen habe und nach viel zu langer Winterpause meine erste Tour dieses Jahres beginnen konnte.

Ruckzuck war ich auf dem Jadedeich, um ihn schleunigst nach einem Foto wieder zu verlassen, da der Ostwind doch sehr brutal auf mein Gesicht einpeitschte. Nein lieber "Binnendieks" bleiben.

Am Jadesiel eine freudige Begegnung mit dem Herrchen des Hundes und dem Hund "Einstein", den ich schon vor zwei Jahren in Hooksiel kennen gelernt hatte. Ein längeres Schwätzchen hat mir viel Freude bereitet, wie jeder Klönschnack auf meinen Wanderungen.

Nach einem kleinen Versuch "Butendieks" weiterzulaufen habe ich wegen des sehr glatten Schlamms und der Glatteises den Weg auf der Binnenseite vorgezogen, obwohl mich die Salzwiesen interessiert hätten. 

Interessant war für mich die Durchquerung von Dangast, da ich den Ort jahrzehntelang nicht mehr gesehen habe. Mein Mittagsmahl auf der Dangaster Schleuse war wegen des starken Ostwindes händeerfrierend, ich hätte besser das überfüllte Restaurant nahe der Schleuse aufsuchen sollen.

Erstaunlicherweise stehen in Dangast vor der Schleuse zwei riesige Wegweiser, die den Weg in beide Richtungen anzeigen. Den Wegweiser in Richtung Blexen musste ich allerdings sehr drastisch umdrehen, da er in die entgegengesetzte Richtung zeigte.

Der  weitere Weg hat mich dann an den Ortsrand von Cäciliengroden geführt. Kurz danach musste ich wieder einmal einen uneindeutigen Wegverlauf erahnen, da der weitere Weg sehr schlecht ausgeschildert war. Man sollte auf jeden Fall dem Weg zum Gasthaus "Grodendiele" folgen, da der Weg östlich am Flugplatz problematisch sein dürfte.

Der anschließende Weg in Richtung Mariensiel ist aus südlicher Richtung überhaupt nicht markiert, so dass ich mich entschieden habe, den kürzesten Weg westlich des Flugplatzes zu laufen.

Auch in Mariensiel waren in keiner Richtung  eindeutige Markierungen zu erkennen, nur hier und da unspezifizierte Pfeile. Vielleicht gibt es dort bald Verbesserungen.

Endlich habe ich am Ems-Jade-Kanal wieder vernünftige Markierungen gefunden und bald die schon bekannte Bahnstation Sanderbusch erreicht, von der aus ich bald nach Hamburg zurückfahren konnte. 

Dangast ist, wie der Name schon sagt, ein sehr gastlicher Ort. Die Einheimischen sagen wahrscheinlich immer "da'n Gast", wenn sie einen Touristen sehen. Sehr gemütlich scheint diese Pension zu sein.

zur Ansicht des Alten Posthauses bitte Bild anklicken

Ein Blick über das vereiste Watt bei Ebbe zeigt mir die Silhouette meiner Geburtsstadt Wilhelmshaven.

zur Ansicht vom Watt und von Wilhelmshaven bitte Bild anklicken

An der Dangaster Schleuse habe ich die halbe Strecke geschafft und durfte beim Mittagessen tüchtig frieren. 

zur Ansicht der Dangaster Schleuse bitte Bild anklicken

Endlich hatte ich den Ems-Jade-Kanal wieder erreicht, der mich in kurzer Zeit zu meinem Ziel, dem Sanderbuscher Bahnhof führte.

zur Ansicht der Ems-Jade-Kanals bitte Bild anklicken

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