E1 1.5 1.6 Eckernfoerde-Kiel              

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E1 1.5 und 1.6

Wanderung 13. Juni 1998

Eckernförde - Dänisch Nienhof - Kiel

zur Ansicht des Bülker Leuchtturms bitte Bild anklicken


Ort Entfernung Zeit

Eckernförde Bahnhof
- Gasthaus Kiekut
- Steilufer
Aschau Kronsort 8,88 km 1:46 Std
- Strandweg
- Noer
- Strandweg am Campingplatz
Krusendorf Dreifaltikeitsirche 9,72 km 2:06 Std
- Jellenbek
- Strandweg
- Bundesmarine-Anleger bei Suhrendorf
- Strandweg mit Strandhaus Schwedeneck
Dänisch Nienhof - Abzweigung bei K48 8,60 km 1:45 Std
- Klettenartiges Rapsfeld mit Windkraftwerk
- Stohl
- Strandweg
Bülker Leuchtturm 7,10 km 1:24 Std
Strande Infostand 3,00 km 0:30 Std
- Schilksee
- Schilksee-Wanderweg
- Stift
Holtenauer Schleuse 11,00 km 2:05 Std
- Holtenauer Straße
- Kiellinie
- Schlossgarten
- östliche Altstadt
- Kaistraße
Kiel Hauptbahnhof 7,80 km 1:22 Std

Gesamtkilometer : 56,40 km
E1-Kilometer : 161,70 km
Gesamtgehzeit : 10:58 Std
Wanderzeit incl. Pausen : 8:10 - 20:45 12:35 Std
Tageshöhenmeter : 320 Hm

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Karte Eckernfoerde-Kiel anzeigen


Kommentar :  Markierung Andreaskreuz

Nach einem kurzen Anlauf entlang des Eckernförder Strandes, sowie der Marineanlagen durfte ich endlich wieder norddeutsche Berge erklimmen, die Steilküste östlich Kiekut. Dort verlief der Weg richtig Bergauf-Bergab, wie im BR3, nur nicht so hoch. 

Ein kurzer Abstieg führte mich dann allerdings hinunter zum Strand, wo ich mich andauernd entscheiden musste, ob ich im feuchten Sand einsinken, oder über tausend Steine in unterschiedlichen Größen stolpern wollte. Meistens gab es eine kleine Zone dazwischen, wo der Sand einigermaßen verfestigt, war, so dass man relativ gut gehen konnte.

Etwas Erholung gab es dank der kleinen Anstiege zu den Orten Noer und Krusendorf. Dazwischen und danach wieder Strandgehen, welches mir allerdings dank meiner Nordsee-Herkunft dann doch immer noch einigermaßen gut gelang.

Da ich meine Zahnbürste an Bord hatte, habe ich mich kurz vor Dänisch-Nienhof schon mal mit dem Gedanken der Quartiersuche beschäftigt. Umso erstaunter war ich, als ich beim nächsten Blick in die Karte feststellen musste, dass ich den Ort verpasst hatte. Also ging es weiter Richtung Strande, wo ich ja lt. unserem "Krause" die Tour abrechen konnte.

Den weiteren Weg hinter Stohl habe ich dann wieder auf dem reichlich steinigen Strand verfolgt. Im Nachherein denke ich, dass der Weg oberhalb der Steilküste vielleicht besser ist. Meine teure Kompass-Karte hat mir leider  keine exakte Wegführung gezeigt.

Am Bülker Leuchtturm gab es außer dem schönen Blick auf die beiden Förden schließlich ein Schlüsselerlebnis für mich. Auf meine Frage an einen Einheimischen über die weitere Weglänge und meinen Hinweis, dass ich doch schon so einige Kilometerchen hinter mir hatte, sagte mir der nette Mensch: "aber man muss doch auch etwas Ehrgeiz haben !!!!!!!". Trotz der vorhergegangenen Strandstrapazen ist mir dieser Spruch derart tief über meine Ohren ins Gehirn gesprungen, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Wanderung über 50 km geschafft habe. Bei Traumwetter war die Osteseeküste eine wunderbare Landschaft. Diesmal war ich besonders stolz. Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass ich auf der anschließenden Heimfahrt per Bahn eine massive Übersäuerung meiner Beinmuskulatur verspürt habe, die ich dank ausreichendem Platz im Zug einigermaßen ertragen konnte.


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