E1 1.1 1.2 Flensburg-Schleswig              

Home Nach oben Europawanderwege Neue Projekte Berge Fotos Links

E1 1.1 und 1.2

Wanderung 25. Juli 1998

Dänemark - Flensburg - Schleswig

zur Ansicht der Fördepromenade bitte Bild anklicken


Ort Entfernung Zeit

Dänemark (Grenzübergang Kupfermühle)
- Flensburg Staatsforst
- Unterquerung B76
- Wassersleben
Strandbad Flensburg 5,22 km 1:06 Std
- Flensburg Altstadt
- Aussichtsplattform St.-Jürgen-Treppe
Flensburg Bahnhof 6,48 km 1:15 Std
- Industriegebiet
- Jarplund
- Munkwolstrup
- Sankelmarker See
Oeversee St. Georgs Kapelle 11,20 km 2:05 Std
- Fröruper Holz
Süderschmedeby Cafe (Bäckerei) 6,70 km 1:28 Std
Sieverstedt St. Petri Kapelle 3,30 km 0:35 Std
- Stenderup
- Idstedt
Idstedter See Schwimmbad 8,80 km 1:40 Std
- Forsthaus Idstedtwege
Wilhelmslust 5,50 km 1:00 Std
- Holpoust
- Barockgarten
- Schloss Gottorf
- Alter Bahndamm
Schleswig Bahnhof 7,90 km 1:23 Std

Gesamtkilometer : 55,10 km
E1-Kilometer : 55,10 km
Gesamtgehzeit : 10:32 Std
Wanderzeit incl. Pausen : 8:15 - 19:55 11:40 Std
Tageshöhenmeter : 350 Hm

GPX-Datei

  KML-Datei

OVL-Datei


Karte Flensburg-Schleswig anzeigen


Kommentar :  Markierung Andreaskreuz

Nach einer allzu frühen Bahn- und Busfahrt von Hamburg zur Dänischen Grenze war ich nicht zu bremsen und musste erst einmal ganz kurz ins "Ausland" gehen, d.h. den Zollkontrollpunkt überqueren. Von dort, also von Dänemark aus habe ich endlich begriffen, dass von nun an der in kleinen Teilstücken begonnene Weg ganz massiv in Richtung Süden gehen würde. Erste Erfahrungen mit Mehrtagestouren hatte ich ja schon von Soltau bis Wennebostel gesammelt.

Nun ging es endlich im Norden an das Schließen der furchtbaren Lücke, die die zwischen meinen "Krause-Vorlagen" Dänemark und der bis dahin erreichten Stadt Schleswig lag.

Trotz meiner Erfahrungen mit meinen Powertouren von Eckernförde nach Kiel und Eckernförde nach Schleswig mit über 50 Kilometern war ich vorsichtig und hatte meine Zahnbürste wieder eingepackt, in der Erwartung, dass ich diesmal in Oeversee bzw. Umgebung übernachten konnte.

Eine kleine Unsicherheit gab es im Flensburger Staatsforst, wo ich kurzfristig den Weg verloren hatte. (Inzwischen weiß ich, dass mir das auch nach längerer Wandererfahrung immer wieder passieren kann.) Ich war glücklich danach bald die Förde zu erreichen.

Trotz meiner recht flotten Durchquerung der Innenstadt von Flensburg habe ich doch eine ganze Menge dieser schönen Stadt wahrgenommen, aber wie so oft festgestellt, dass ich wieder mal viel zu wenig Zeit, oder besser gesagt, zuviel Weg hatte, um alles Sehenswerte zu erleben. Schon wieder gab es den Vorsatz : "Du fährst irgendwann wieder hierher und schaust dir alles noch einmal in Ruhe an". Ein schöner Vorsatz, der allerdings durch die Sucht nach neuen Wanderungen nur ganz selten Erfüllung finden kann.

Richtig schön war der Weg noch über die St. Jürgen-Treppe zum Bahnhof, wo Skulpturkünstler gerade dabei waren den kleinen Park mit interessanten Holzskulpturen zu verschönern.

Der anschließende Weg durch das Industriegebiet war nicht problematisch, aber auch nicht sehr interessant, wie Arthur Krause schon angedeutet hat. Schöner wurde es in der Nähe des St. Martin Stifts, mit einer Steigerung zum Sankelmarker See hin.

Der anschließende Weg hat mich durch eine typische Schleswig-Holsteiner-Geestlandschaft geführt, mit netten kleinen Ortschaften. Schnell war meine Zahnbürste und die Übernachtung in Oeversee vergessen

Am Ostufer des Idstedter-Sees war schließlich wegen der hochsommerlichen Temperaturen mein letztes Getränk zuende. Ganz liebe Anwohner haben mich dort statt mit dem erwünschten Leitungswasser mit erfrischendem Flaschensprudel gerettet. Vielen Dank !!!

Schließlich ging es durch landschaftlich interessanteres Gelände  über Wilhelmslust zum Gehege und Barockgarten vom Schoss Gottorf und später durch den gesamten Schlosskomplex.

Dank einer Information eines Anwohners habe ich über einen verlassenen Bahndamm auf schnellstem Wege den Bahnhof von Schleswig erreicht.

Natürlich haben meine Wadenmuskeln auf der anschließenden Bahnfahrt wieder mal ein Feuerwerk abgespielt, aber ich war auch diesmal sehr glücklich, zumal ich inzwischen den E1 von Dänemark bis Bispingen geschafft hatte.


nach oben