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Zu meinen Wanderinformationen:

Im Jahr 2001 habe ich erstmals meine  E1-Projekte in Form einer Powerpoint-Webpage dargestellt. Nun möchte ich aber diese Darstellung durch eine informativere Form ersetzen, und dabei auf aufwändige Grafiken und übergroße Fotos möglichst verzichten. Die Detailinformationen sind meinen Wanderprotokollen entnommen, die ich seit einigen Jahren  in Form von Tabellen aufgeschrieben habe. Ich habe diese Tabellen in meine Website integriert und bin dabei, diese Form Stück für Stück durch HTML-Code mit kürzeren Ladezeiten zu ersetzen . 

In diesen Wegbeschreibungen, sowie in allen Projekt- und Tourenbeschreibungen habe ich die wichtigsten Informationen meiner Wanderungen und Bergtouren erfasst. 

Die Kommentare sind zum Teil noch sehr kurz und zeigen eigentlich nur einige meiner persönlichen subjektiven Empfindungen. Ich werde versuchen, sie in Zukunft auch rückwirkend durch Informationen zu ersetzen, die auch andere Wanderer interessieren könnten.

Soweit möglich habe ich zu jeder Etappe auch das von mir besuchte Übernachtungsquartier aufgeführt.

Zur Tourgestaltung:

Meine Europawanderungen habe ich 1997 begonnen, als ich zum Training für meine Dolomiten-Bergtouren in den Harburger Bergen immer wieder mit dem Andreaskreuz und Hinweisschildern auf den Fernwanderweg konfrontiert worden bin. 

Nach dem Kauf von Arthur Krauses Buch (Wanderführer Europäischer Fernwanderweg E1- erschienen bei Kompass) begann dann die Sucht nach mehr Europawanderung. Entsprechend meiner damaligen Leistung habe ich herumexperimentiert und gelegentlich zwei Etappen zusammengefasst. So kamen bei meinen damaligen Wanderungen schon mal Etappen um die 50 km zusammen. Die Touren habe ich anfangs als Tagestouren geplant und die Richtung dabei von der günstigsten Verkehrsverbindung abhängig gemacht. Auch bei meinen größeren Projekten musste ich gelegentlich meine Richtung auf die möglichen Verkehrsverbindungen und Quartiermöglichkeiten einstellen; mir wäre es sicherlich lieber gewesen, wenn ich immer meinen "Krause" hätte abwandern können. Daraus resultiert die etwas andere Einteilung meiner Tagesetappen gegenüber dem Original. 

In meinen Beschreibungen habe ich allerdings versucht, die numerische Einteilung beizubehalten.  Dennoch ergeben sich z.T. deutliche Abweichungen der Entfernungen durch den Zwang, meine Quartiere in einem Ort zu suchen und nicht mitten auf dem Bergkamm, auf dem  sich zwei Etappen trennen, wie ich es den sicherlich korrekten Informationen von Arthur Krause entnehme. Daher habe ich versucht, die wertvollen Informationen aus meinem Wanderbüchlein mit meinen Karteninformationen zu verbinden und für meine Planung dann gelegentlich zwei Etappen zusammenzufassen, unter Berücksichtigung meiner Tagestouren oder meiner geplanten Quartiere. 

Zur Zeitmessung:

Die einzelnen Touren-Etappen habe ich mit meiner Höhenmesser-Stoppuhr gemessen, um Anhaltspunkte für eine neue Tourenplanung zu erhalten. Kleine Päuschen habe ich nicht abgestoppt, jedoch größere Verpflegungspausen. Auch habe ich die Gesamtwanderzeit inklusive Pausen protokolliert.

Zur Entfernungsmessung:

Die Entfernungen meiner Wanderetappen auf dem südlichen E1 habe ich dank der Informationen von Bernd und Gertrud Langner (http://www.gut-zu-fuss.de/) per Overlay-Rekonstruktion zunächst aus meiner neuen TOP50 CD-ROM von Schwarzwald erhalten. Diese CD-ROM beinhaltet die Wanderwegen im Schwarzwald. Die Wanderwege sind zwar in der Karte eingezeichnet, aber ich musste sie dennoch per Maus nachzeichnen, um die Entfernung und das Höhenprofil zu erhalten. 

Nachträglich habe ich mir die relevanten TOP50 CD`s bei den Landesvermessungsämtern und teilweise auch sehr günstig bei E-Bay gekauft und alle Wanderungen per TOP 50 Karten nachbearbeitet, da die normalen TOP50-Karten keine Wanderwege enthalten. Hier musste ich bei der nachträglichen Überarbeitung oder bei der Tourenplanung mein Mäuschen ganz schön durch die virtuelle Landschaft scheuchen.  

Ferner habe ich auch früher die unweigerlich auf den Fernwanderwegen durch fehlerhafte Markierungen oder durch mein Träumen verursachten "Verlaufer" mit registriert. Ich werde jedoch in Zukunft diese selbstverschuldeten Mehrkilometer nicht mehr erfassen und ggf. nachträglich korrigieren, da ich versuche, die Etappen per TOP50-Overlays exakt zu vermessen. Meine Overlays werden meistens die z.Zt. meiner Wanderung richtige Europawanderweg-Strecke darstellen. Soweit mir bekannt werde ich auch Wegänderungen berücksichtigen. 

Ich habe meine Seiten jeweils mit einem Hyperlink für den Download des TOP 50 Overlays der Etappe versehen. Dabei habe ich die Overlays pro Wanderetappe in Teil-Overlays zerlegt und mit der dem Namen Ex_*****_sep.ovl für separate Teilstücke bedacht.  Ich beginne gerade auch für jede Etappe ein Overlay "aus einem Stück" fertig zu stellen, das den Namen Ex_*****_com.ovl erhält. Nur mit diesem ist ein Höhenprofil über die gesamte Etappe möglich. 

Ferner habe ich auch begonnen Tracks mit der Endung *****.kml für Google-Earth in meine neueren Seiten einzubinden. In diesen Fällen habe ich zunächst die Top50-Overlays mit Hilfe des "Routeconverter" von Christian Pesch (http://www.routeconverter.de) anhand der sehr viel detaillierteren Google-Maps Satellitenfotos präzisiert und zusätzlich als kml-Datei konvertiert.

Ich möchte jedem Mitwanderer empfehlen, die im Wanderführer angegebenen Wege als "Netto-Entfernung" zum Ziel zu betrachten und möglichst noch einige wenige Meter als Reserve einzuplanen, die bei anderen Wanderwegen, als dem E1 wegen schlechter Erkennung der Markierungen auch mal einige Kilometer erreichen können.

Zur Höhenmessung:

Lange Zeit habe ich die Höhenmessung mit einem saldierenden Höhenmesser vorgenommen, mit der nur eine Höhenmessung des Aufstiegs der gesamten Tour möglich war. Anfang 2008 habe ich mir eine Höhenmesseruhr der Firma SUUNTO zugelegt, die Touren exakter aufzeichnet und am Computer auswertbar macht. Im Frühjahr 2008 habe ich die E6-Touren zusätzlich mit  zwei Höhenmeter-Spalten versehen.

Die erste Spalte mit der Bezeichnung "+Hm" zeigt die Steigungs-Höhenmeter meiner Uhr in Wanderrichtung  an.

Die zweite Spalte mit der Bezeichnung "-Hm" zeigt die Gefälle-Höhenmeter meiner Uhr in Wanderrichtung  an.

Entsprechend habe ich auch eine Zeile mit den Höhensummen der jeweilige Tour vorgesehen. Aus diesen Werten können Wanderer, die in entgegengesetzter Richtung wandern wollen ihre Höhenwerte ablesen. Diese Summenzeile wird bei allen zukünftigen Wanderungen erscheinen.

Die Höhenmesseruhren erfassen auch die Zwischenaufstiege nach einem kleineren Zwischenabstieg. Bei diesen Messungen kann es durch oszillierenden Luftdruck zu kleinen Abweichungen kommen, besonders wenn man lange bei Schönwetter auf einem Höhenlevel wandert, oder rastet.  Auch können kleine Ungenauigkeiten bei der Erstellung des Overlays ungenaue Höhenprofile erzeugen, besonders bei relativ geringen Steigungen.

Ich erachte Abweichungen bei der Entfernung und der Höhe allerdings auch nur als unwesentlich im Vergleich zu der tatsächlich zurückgelegten Entfernung und Höhe. Wichtig ist mir nur, dass die Wanderung Spaß macht, wenn ich auch recht stolz auf das Geleistete bin.

Mein weiteres Ziel:

Sicherlich interessieren mich noch die klitzekleinen Fehlstellen am E1 wie z.B. der richtige Weg nahe Winterberg und die geschmähte Trasse durch Frankfurt. Außerdem ist der E1-Weiterweg durch die Schweiz und Italien nicht aus meinem Kopf verschwunden. Allerdings werde ich mich in der nächsten Zeit doch mehr mit den Europawanderwegen E6 und E9 beschäftigen, schon wegen der geringeren Anfahrtswege. Dabei werde ich fleißig TOP50-Overlays produzieren.